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Allgemein

Tai Chi Chuan ist eine über sechshundert Jahre alte Bewegungskunst aus dem chinesischen Kulturkreis: Meditation, Gesundheitsübung und Kampfkunst zugleich.
Der Ausdruck "Tai Chi Chuan" setzt sich zusammen aus Tai Chi und Chuan. Tai Chi heißt "das höchste Letzte" (Tao) und Chuan bedeutet "Hand" oder "Faust". Aus Beiden ergibt sich sinngemäß: Durch die Hand oder Faust, also die Art der Übung, in Einklang mit dem Tao kommen bzw. das Einswerden mit dem Tao.
Es basiert auf Übungen, die nach bestimmten Prinzipien in einer festgelegten Reihenfolge ausgeführt werden. Tai Chi Chuan kann von Menschen jeden Alters praktiziert werden, ob für die Erhaltung der Gesundheit, der Verbesserung von Befindlichkeitsstörungen oder einfach aus Lust am Leben.

In China sagt man:
"Wer täglich Tai Chi Chuan übt,

wird geschmeidig wie ein Kind,

kräftig wie ein Holzfäller

und gelassen wie ein Weiser."

Was braucht man, um Tai Chi Chuan zu lernen und damit eine spannende und vielleicht heilsame Reise anzutreten? Athletisches Können? Naturtalent? Esoterisches Wissen? Oder gar viel Reis essen? Nichts davon. Das Einzige, was man

braucht, ist ein bisschen Beharrlichkeit und Konsequenz. Mit anderen Worten: Regelmässiges Üben. Das heisst, dass man im Laufe der Zeit anfängt, dann und wann 10 Minuten oder eine halbe Stunde für sich zu Hause das eine oder andere zu üben. Nur so setzt das Lernen wirklich ein. Wer einmal der Woche in die Trainingsstunde kommt und sonst nichts tut wird immer auf "Level 1" bleiben. Daran ist natürlich nichts Schlimmes: Jeder soll sich frei entscheiden und keiner wird deswegen schief angeschaut. Aber unter diesen Bedingungen sollte keiner dann sagen, "Tai Chi hat mir nichts gebracht." Wer ein paar Monate lang immer wieder eine halbe Stunde für sich zu Hause übt und dann keine Änderungen spürt, darf das von mir aus gerne sagen ;-)
Und übrigens: Man sollte keine Angst haben, 'falsch' zu üben. Jede Auseinandersetzung mit der Bewegung bringt etwas. Es ist die Aufgabe des Trainers, falls nötig zu steuern und 'Fehler' zu berichtigen. Aber 'Fehler machen' gehört durchaus zum Lernprozess, und bedeutet, dass man in Bewegung (Entwicklung) ist. Ohne diese Bewegung kann auch der Trainer nicht helfen. Und ausserdem: Wenn man regelmässig übt, lösen sich manche Fehler von allein. Viel Spass dabei.







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